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Autoindustrie: Wenn die Psychologie gegen die Betriebswirtschaft gewinnt

Die Auftragsbücher der Autozulieferer sind unverändert voll. Die Schwanengesänge der Wirtschaftsforscher lassen aber auch sie nicht unbeeindruckt: Die heimischen Unternehmen beginnen, klar Schiff für raue See zu machen.

Wenn Wolken anfangen, düster über dem Horizont zu hängen; Täler durchschritten werden müssen und ähnliche Negativ-Metaphern bis zur letzten Träne ausgewrungen werden, dann weiß der geneigte Leser: Es droht wieder eine Wirtschaftskrise. Und nicht nur Automobilisten geht dies gehörig auf die Nerven. „Ich weiß nicht, warum ein Institut das andere mit seinen Voraussagen noch unterbieten will“, ärgert sich Manfred Kainz, „da wird viel kaputt geredet“. Der geschäftsführende Gesellschafter des 600 –Mitarbeiter Unternehmens TCM-International mit Gruppensitz im steirischen Stainz will sich nicht zu Tode fürchten: „Meinem Unternehmen geht es heute gut und uns wird es aller Voraussicht auch 2012 gut gehen. Von einer Rezession wie 2008 ist keine Rede.“ Für den steirischen Landtagsabgeordneten, den Kainz seit 2005 für die ÖVP gibt, sind „Euro-Krise und Bankencrash nur dann bedrohlich, wenn die Politik die Dinge tatenlos laufen lässt.“ Denn die TCM werde 2011 in Österreich um 32 Prozent wachsen. Und die Märkte gäben sich unverändert stabil: Die Signale aus dem Hauptmarkt Deutschland lassen eine „leichte Nachfrageberuhigung im Vergleich zum Vorjahr“ erwarten, der „Herbst 2010 war aber extrem stark.“

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content by Josef Ruhaltinger